19. April 2020 | 18:00 Uhr | KÜLTÜRALE 2020 & RAW Spezial

NIHAN DEVECIOĞLU & THE SINGLE CAMELS

KONZERT mit PROJEKTIONEN

„Das schönste Meer: es ist das noch unbefahrene“  (Nazim Hikmet) Die türkische Sängerin Nihan Devecioğlu wandert mit ihrem multinationalen Ensemble zwischen den musikalischen Welten, auf der Suche nach Heimat, Liebe und Erkenntnis, und taucht dabei in ihre Vergangenheit ein. Sie erzählt Geschichten aus der ganzen Welt, verbindet traditionelle Klänge mit neuer Musik und entführt den Zuhörer von Katalonien nach Frankreich, von Neapel bis zum Bosporus, von Griechenland nach Armenien.

Interaktive Projektion des Multimedia-Künstlers: Leonardo Solaas
Dreamlines ist eine nichtlineare, interaktive visuelle Erfahrung. Der Benutzer gibt ein oder mehrere Wörter ein, die das Thema eines Traumes definieren, das er träumen möchte. Das System generiert Bilder, die sich auf diese Wörter beziehen, und erzeugt ein mehrdeutiges Bild, das sich in einem Prozess analog zu Erinnerung und freier Assoziation fortlaufend ändert und in dem verschiedene Elemente miteinander verschmelzen.

Im Rahmen des Festivals Kültürale 2020 sowie des Festivals "RAW Spezial"


Konzertkarten: € 20,-
Schüler und Stundenten: € 15,-
Kinder: bis 14 Jahre freier Eintritt
 
Karten sind erhältlich im Kränholm Kunstcafe oder unter Tel. 0421-69212810, info@kraenholm.de sowie über die Online-Kartenreservierun unter www.kraenholm.de 
Weitere Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Lesumer Lesezeit, Hindenburgstr. 57, 28717 Bremen, Tel.: 0421-633799 sowie über das Kulturforum Türkei e.V., E-Mail: kontakt@kulturforum-tuerkei.com
 
Die Abendkasse öffnet um 17:00 Uhr / Einlass ab 17:30 Uhr
 
Veranstalter: Kulturforum Türkei e.V. in Kooperation mit Stiftung Haus Kränholm und RAW Spezial/Angestellten Kammer Bremen
 



BIOGRAPHISCHES

Nihan Devecioglu, aus Istanbul stammend, ist ausgebildete Konzert- und Opernsängerin. Sie hat aus ihrer klassischen Gesangs-Ausbildung eine eigene Stimmpraxis entwickelt, indem sie eine Vielzahl von Techniken in Vokalimprovisationen erkundet und erforscht hat. Nachdem sie an der Bilgi Universität Istanbul ihren Bachelor in Medien und Kommunikationswissenschaften und anschließend an der Technischen Universität Istanbul ihren Master in Musik machte, verschlug es sie 2003 ans Mozarteum in Salzburg, wo sie fünf Jahre lang Gesang und Oper studierte. Dort eignete sie sich die klassische westliche Musiktradition an und hielt gleichzeitig fest an ihren Wurzeln in den Genres der türkischen Sufi- und Volksmusik. Inspiration für ihre Arbeit findet sie in verschiedensten Stilen und Genres der Musik: der Oper, der Avantgarde, der Alten Musik, der Weltmusik, der türkischen Sufi- und Volksmusik sowie in der zeitgenössischen Kunst in verschiedensten Formen. Devecioglu war 2016 und 2018 bereits mit ihrem multinationalen Ensemble „The Single Camels“ mit Konzerten zu Gast im Theater am Goetheplatz, für die Theater-Produktion „Ein Haus in der Nähe einer Airbase“ verantwortete sie die Musik. Mit dem Bagalla Ensemble war sie im vergangenen Jahr im Sendesaal Bremen zu Gast und ist nun erstmals auf Kränholm zu sehen und zu hören.

Leonardo Solaas lebt und arbeitet in Buenos Aires, Argentinien. Er ist Künstler und Programmierer, hat Philosophie studiert und ist Autodidakt in allen Bereichen der Programmierung, der neuen Medienkunst und der Technologie. Er hat in verschiedenen Bereichen der digitalen Kultur gearbeitet, darunter Datenvisualisierung, Schnittstellendesign, Netzkunstwerke, interaktive Installationen, mobile Spiele, soziale Netzwerke, kollaborative Erstellungsplattformen usw. Sein besonderes Interesse gilt generativen Systemen: das heißt, die Erforschung algorithmischer Verfahren zur teilautomatisierten Herstellung von Gemälden, Zeichnungen, Video und Ton. Als Softwarekünstler war er in zahlreichen lokalen und internationalen Ausstellungen zu sehen, unter anderem beim Internationalen Medien Kunst Preis des ZKM, der Transmediale 2006 in Berlin, dem Stuttgarter Filmwinter, dem Readme 100 Festival in Dormund, der 5. Bienal do Mercosul in Porto Alegre, Brasilien, dem OFFF International Festival (Spanien), dem Impakt Festival (Holland), Interface & Society (Norwegen) ausgestellt ), Designmai 07 (Deutschland), FILE 2008 (Brasilien), Visualizar '09 (Spanien), Extranjerías (Mexiko), Turbulence.org (USA).
Leonardo Solaas wurde mit dem bedeutendsten Preis für Neue Medien in seinem Land ausgezeichnet, dem Premio Museo de Arte Moderno - Fundación Telefónica.