Willkommen

Ein Ort mit grossem Charme

Lichtdurchflutet, mit großzügigem Blick über die Terrasse in die Gartenanlage präsentiert sich der große, offene Saal mit der hellen Holzverkleidung dem Betrachter. So nostalgisch das liebevoll restaurierte Fachwerk der Scheune von Außen anmutet, so überraschend modern zeigt sich das neu errichtete Haus Innen.

Architektonisch verbirgt sich hinter der Scheune mehr als man denkt. Aus Gründen des Denkmalschutzes entstand ein „Haus im Haus“: Das Gebäude wurde in seiner ursprünglichen Art und Ausstrahlung erhalten, nur das Innere wurde technisch und statisch neu geboren. Der Clou: der Holzfußboden der Scheune, gekleidet in Plexwood, einem neuen, ungewöhnlichen Material aus Holland, wirkt er wie ein angeschnittener Baumkuchen.

Kunst in der Scheune

Malerei von Bernd Schwarting
FARBE ALS EINE DIE FORM HERVORBRINGENDE KRAFT

Die Scheune bietet Raum für die großformatigen Arbeiten wie auch die „kleinen Bilder“ Bernd Schwartings, der hier in einer Einzelausstellung mit einer Auswahl an Ölbildern und übermalten Radierungen unterschiedlicher Phasen seines Schaffens vertreten ist. Bernd Schwarting gehört zu den aufregendsten Berliner Malern der jüngeren Generation.
Als ehemaliger Meisterschüler Walter Stöhrers entwickelte er eine überraschend neue Sprache der Malerei. Zweifelsfrei ist es die Unmittelbarkeit des malerischen Gestus, die signifikant für sein Schaffen ist. Diese zeigt sich in einem unverwechselbaren Umgang mit dem Material, der Farbe an sich. Für Schwarting stellt sie ein sinnlich erfahrbares Gegenüber dar, mit dem er in eine intensive künstlerische Auseinandersetzung tritt. Farbe ist Fleisch, Frucht, Körper – Materie, die ein eigenes Leben hat.