Volkhard Steude

Volkhard Steude

Im Jahr 1971 in Leipzig geboren, begann Volkhard Steude bereits mit 5 Jahren das Geigenspiel. Während der Musikschulausbildung bei Gabriel Zinke in Cottbus zeigte sich, dass aus dem anfänglichen Hobby bald ein ernsthafter Berufswunsch werden sollte. Preise bei namhaften Wettbewerben trugen ihren Teil dazu bei, aber auch die Begeisterung am gemeinsamen Musizieren in nationalen und internationalen Jugendorchestern.

Nach einem erfolgreich abgeschlossenen Musikstudium in Berlin - bei den Professoren Joachim und Werner Scholz – ging Volkhard Steude nach Wien zu Professor Alfred Staar, dessen Wiener Violinschule ihm neue, musikalisch/stilistisch wichtige Impulse vermittelte. 1994 begann Steude mit 23 Jahren sein Engagement als Konzertmeister im Orchester der Wiener Staatsoper und 1. Stimmführer der Wiener Philharmoniker. Seit dem Jahr 2000 ist er Konzertmeister der Wiener Philharmoniker. Neben dem Orchesterspiel führen ihn kammermusikalische und solistische Auftritte u.a. unter Giuseppe Sinopoli und Daniel Barenboim, nach ganz Europa, Japan und Amerika. Als begeisterter Kammermusiker ist er seit 2002 außerdem Konzertmeister der Wiener Virtuosen, einem Kammermusikensemble, dass sich aus Mitgliedern der Wiener Philharmoniker zusammensetzt. Im selben Jahr erfolgte die Gründung des Steude Quartetts, welches bereits auf sehr beachtete Auftritte verweisen kann mit aktuellen Abonnementkonzerten im Wiener Musikverein und regelmäßigen Tourneen in Europa und Japan. Zahlreiche CD Einspielungen.

Volkhard Steude spielt auf einer Stradivari aus dem Jahre 1718, welche ihm
die österreichische Nationalbank zur Verfügung gestellt hat.