Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Deutsche Kammerphilharmonie Bremen

Mariko Hara

Mariko Hara wurde 1984 in Tokio geboren, wo sie im Alter von fünf Jahren ersten Geigenunterricht an der Toho Musikschule erhielt. 2005 wechselte Mariko zur Viola, nachdem sie die Bratscherin Nobuko Imai kennenlernte. Bei ihr sowie bei Antoine Tamestit und Steven Isserlis vervollkommnete sie ihre Ausbildung.  Im Alter von 16 debütierte Mariko Hara als Solistin mit Tschaikowskys Violinkonzert mit dem Japan Philharmonic Orchestra. Mittlerweile konzertierte sie als Solistin unter anderem mit den Duisburger Philharmonikern, Georgian Sinfonietta, der Deutschen Kammer Akademie, dem Symphonieorchester Tunis und den Georgischen Philharmonikern. Konzertabende gab sie in renommierten Konzertsälen in Japan, UK, Deutschland, Holland, der Schweiz, Finland, Estland, Italien, Portugal, Georgien, Tunesien, Taiwan, Vietnam und den USA. Sie erhielt Einladungen von internationalen Musikfestivals wie zum Beispiel Verbier, Kuhmo, IMS Prussia Cove, Luzern oder Tiroler Festspiele Erl.
Mariko Hara ist eine begeisterte Kammermusikerin und musizierte u.a. mit Steven Isserlis, Pavel Vernikov, Arto Noras, Christian Tezlaff, Elisabeth Leonskaja oder dem Tokyo Quartett. Von 2004 bis 2010 war sie Mitglied des Jupiter Quartet Japan. Ein Dokumentarfilm des Japanischen Fernsehens, in der das Quartett drei Jahre lang bei seinen Aktivitäten begleitete, gewann den renommierten „Galaxy Award“ in Japan.
Mariko Hara erhielt verschieden Stipendien und Förderungen, so zum Beispiel von der „Hugo de Senger Foundation“, der „Rohm Musik Foundation“, der „Mozart Gesellschaft in Dortmund“ und der „Dr. Carl Doerken Stiftung“. Im März 2013 erschien Mariko Haras Debüt-SACD „Fantasie“ beim Label ARS Produktion. Zahlreiche Rundfunkanstalten stellten diese Aufnahme vor und erhielten begeisterte Kommentare. Die internationale Fachpresse überschlug sich mit Superlativen, wie zum Beispiel im deutschsprachigen Raum: „Brilliante Bratsche: Egal, ob Schumann, Brahms oder Hindemith, alles, da: Emotionen, Klangfarben, Wille zu Ausdruck und Gestaltung“ schrieb beispielsweise das Schweizer Magazin „Musik & Theater“ . „Absolut bemerkenswert!“, resümmierte die Wiener Zeitung,  und die Zeitschrift AUDIO veröffentlichte eine hervorragende Rezension mit den Worten: „Mariko Hara: ein vielversprechendes Talent“.  Sie gab 14 Konzerte für die Serie „Best of NRW“ (2014/15).

Marc Froncoux

Der Belgier Marc Froncoux studierte bei Edmond Baert am Brüsseler Konservatorium und an der Musikhochschule Detmold bei Prof. Andre Navarra. Er war Preisträger zahlreicher Wettbewerbe, wie des Internationalen Wettbewerbs ›Premio Vittorio Gui‹ in Florenz. Nach seinem Studium erhielt er einen Lehrauftrag als Dozent in der Solistenklasse von Prof. Edmond Baert in Brüssel und spielte als Solo-Cellist an der Oper im italienischen Lucca.

Seit 1998 ist Marc Froncoux Solo-Cellist der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. In seiner norddeutschen Wahlheimat leitet er das Oldenburger Kammerorchester und engagiert sich regelmäßig in Kammermusikkursen für Laien.

Mit der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen ist er international in den Konzertsälen vieler Metropolen zu Gast. In seiner Freizeit sucht Marc Froncoux Ausgleich in der Natur. Mit regelmäßigem Laufen trainiert er für seine Trecking-Touren im Himalaya. So verbindet er sportliche Aktivität mit der Suche nach innerer Ruhe.

Matthias Beltinger

Sein Kontrabass-Studium absolvierte Matthias Beltinger an der Folkwang-Hochschule in Essen und an der HdK in Berlin, sowie als Stipendiat der Berliner Herbert-von-Karajan-Stiftung. Bereits als junger Student wurde er Mitglied des ›Kammerorchesters der Jungen Deutschen Philharmonie‹, welches später die Deutsche Kammerphilharmonie wurde. Er spielt viel Kammermusik in verschiedenen Ensembles des Orchesters und ist mit Mitglied bei den Bläsersolisten der Deutschen Kammerphilharmonie Bremen. Oft wird er als Gast beim Chamber Orchestra of Europe, dem Kammerorchester Basel und dem Scottish Chamber Orchestra eingeladen. Er liebt die historische Aufführungspraxis und spielt mit seinem Barock-Kontrabass regelmäßig beim Freiburger Barockorchester, der Akademie für Alte Musik Berlin und Concerto Köln.

Neben seinen musikalischen Tätigkeiten hat er die Firma Resonanzio gegründet, die Akustikelemente zur Klangoptimierung von Konzertsälen, Kirchen und anderen Aufführungsorten herstellt. Ein Ergebnis davon ist die auf den ersten Blick einfache, aber bei genauem Hin-Hören (!) faszinierende Entwicklung neuer Resonanzpodien für akustische Instrumente, die den individuellen Eigenklang der Instrumente besser zur Geltung kommen lassen. Durch die Klangpodeste hören sich die Musiker selbst besser, für das Publikum ist der Klang differenzierter und besser artikuliert wahrnehmbar.

Beate Weis

Beate Weis studierte in Stuttgart Geige sowie Streichquartett bei Gerhard Voss in der Melos-Quartett-Klasse. Anschließend absolvierte sie ein Konzertfachstudium bei Ernst Kovacic in Wien. 

Sie war Preisträgerin beim Bundeswettbewerb ›Jugend musiziert‹ und Mitglied des Landesjugendorchesters Baden-Württemberg und des Bundesjugendorchesters sowie Stipendiatin des DAAD und der Landessammlung Streichinstrumente Baden-Württemberg. Unmittelbar nach dem Studium kam sie 1992 zur Deutschen Kammerphilharmonie Bremen.

Hier ist Beate Weis auch in der Musikvermittlung sehr aktiv – im Rahmen von Orchesterprojekten wie ›Response‹, der ›Musikalischen Schnitzeljagd‹, Einführungsveranstaltungen (u.a. ›Genial‹ in Kooperation mit dem Bremer Kinder- und Jugendtheater MOKS) ebenso wie als Dozentin und Coach für Laienmusiker. Solistische Auftritte hatte sie u.a. mit dem Uni-Orchester Bremen, dem Kammerorchester Oldenburg und dem concerto armonico Freiburg. 

Darüber hinaus widmet sie sich auch intensiv der Kammermusik. Sie war Mitglied des gemeinsam mit Orchesterkollegen gegründeten ›Ensemble Lesmona‹ und sie hat eine eigene Konzertreihe in der Bremer Silbermanufaktur Koch und Bergfeld. Dabei verbindet sie die Programmgestaltung gerne mit Rezitationen.

Neben der Musik betreibt Beate Weis ihren Weinhandel ›Flaschenweise‹ mit ausgesuchten Weinen aus überwiegend biologischem Anbau.