Clemens von Ramin

Clemens von Ramin

Lange bevor das Thema Vorlesen in aller Munde war, machte Clemens von Ramin den zu Gehör gebrachten Roman zu einer eigenen Gattung. Zu seiner. In den letzten zwölf Jahren liest Ramin neben Thomas Mann auch Hesse, Heine, Fontane, Zola, Kuprin, Tolstoi und viele andere. So belebt er einen großen Teil der Klassik für ein breites Publikum.
Ramin fühlt sich nicht als Gedichteaufsager oder Märchenonkel. Er will den Menschen vom Leben erzählen, sie zum fühlen und lachen aber auch zum nachdenken bringen.

Sein ausdrucksstarker und modulationsreicher warmer Bariton drückt Zorn und Freude, Trauer und Wut, Liebe und Verachtung, Hoffen und Verzweifeln, Lebensfreude und Entsetzen, Bestürzung und Wollust, aus. Die gebundene Sprache der Klassiker klingt bei ihm gleichermaßen lebendig wie die Satzfetzen moderner Schriftsteller.
Die Zeitung „Die Welt“ schreibt: „Ramin macht Kino im Kopf“ Wie kaum ein anderer lotet Ramin die gesamte Bandbreite des menschlichen Seelenlebens akustisch aus und zeichnet dabei beeindruckende und farbenfrohe Bilder. Dabei ist er immer akkurat, immer hingebungsvoll im Dienst der Sprache und dominiert niemals die Imagination seiner Zuhörer.
Seit 2008 gibt es im Spiegelsaal, im Museum für Kunst und Gewerbe in Hamburg, seine Literaturreihe „Erlesene Begegnungen“. Mit großem Erfolg startete seine Reihe, die Literatur und Musik in einem harmonischen Miteinander präsentiert. „Besonders freut es mich, dass auch immer mehr Menschen meiner Generation, den Weg zu meinen Abenden finden. Literatur als Life-Erlebnis ist großartig und wird auch in der medialen Welt immer sein Publikum finden!“