Benjamin Schmid

Benjamin Schmid

Der 1968 in Wien geborene Geiger studierte in Salzburg, Wien und Philadelphia und zählt zu den international erfolgreichsten Interpreten seiner Generation. In den Jahren 1985 bis 1992 gewann er u.a. den Carl-Flesch Wettbewerb in London, wo er auch den Mozart-, Beethoven- und Publikumspreis errang. Seither gastiert er auf den wichtigsten Bühnen der Welt mit namhaften Orchestern, wie den Wiener Philharmonikern, Philharmonia Orchestra London, Petersburger Philharmoniker, Concertgebouw Orchester Amsterdam, Rotterdam Philharmonic Orchestra oder Tonhalle Orchester Zürich unter Dirigenten wie Dohnányi, Zinman, Ozawa, Sondergard, Valery Gergiev oder Metzmacher. Seine solistische Qualität, die außerordentliche Bandbreite seines Repertoires – neben den üblichen Werken etwa auch die Violinkonzerte von Hartmann, Gulda, Korngold, Muthspiel, Szymanowski, Weill, Lutoslawski oder Schönberg - und insbesondere auch seine improvisatorischen Fähigkeiten im Jazz machen ihn zu einem Geiger mit unvergleichlichem Profil.
Benjamin Schmids rund 40 CDs wurden u.a. mit dem Deutschen Schallplattenpreis, Echo Klassik, Grammophone Editor’s Choice oder der Strad Selection ausgezeichnet. Er konzertiert auf einer Stradivari Violine ex 1731, unterrichtet als Professor am Mozarteum in Salzburg und gibt Meisterklassen an der Hochschule Bern.
Über Benjamin Schmid wurden mehrere Filme gedreht, die die herausragende künstlerische Persönlichkeit des Geigers in weltweiter TV-Ausstrahlung festhielten. 2006 erhielt Benjamin Schmid den "Internationalen Preis für Kunst und Kultur" seiner Heimatstadt Salzburg, in der er mit seiner Frau, der Pianistin Ariane Haering und den gemeinsamen vier Kindern lebt.

Im Juni 2011 folgte Benjamin Schmid einer wiederholten Einladung der Wiener Philharmoniker, diesmal mit dem Violinkonzert von Paganini/Kreisler im „Sommernachtskonzert“, das ähnlich dem Neujahrskonzert weltweit live-TV übertragen wird und als DVD/CD - Deutsche Grammophon Gesellschaft im Handel erhältlich ist.

Benjamin Schmid, gehört zu den begehrtesten Geigern Europas und erhielt 2013 zum zweiten Mal den Preis der deutschen Schallplattenkritik für seine Einspielung des Violinkonzerts von Ermanno Wolf Ferrari.