ANDREAS SCHAERER & KALLE KALIMA

13. April 2018 | 19:00 | Jazz Duo

ANDREAS SCHAERER & KALLE KALIMA

1000 Geniale Einfälle
ANDREAS SCHAERER, VOCAL
KALLE KALIMA, GITARRE 

Der Schweizer Vokalist Andreas Schaerer trifft auf den finnischen Gitarristen Kalle Kalima. In dieser reduzierten Duobesetzung führen sie einen intensiven musikalischen Dialog zwischen poetischer Reduktion und üppiger Improvisation. Zu zweit schöpfen sie ihre Klangmöglichkeiten in einzigartiger Weise aus und generieren eine geballte Energie!
Spielwitz und Einfallsreichtum. Afrikanisches, Lateinamerikanisches, Blues und gar Hip- Hop meint man zu erkennen. Doch in dieser Besetzung klingt alles anders. Schaerer ist ein Stimmakrobat erster Güte und ein Vollgas- Performer, Kalima sein kongenialer Gefährte. Melodisch im Ansatz und orientiert am Flow der Inspiration erzeugen sie eine Klangwelt aus Räumen, Motiven, Rhythmen und Geräuschen, die die Zuhörer in einen wahren Strudel von Sounds, Energie, eruptiven Ausbrüchen und leisen klangmalerischen Miniaturen zieht.


"Die Schallwellen, die sich dabei in den Hirnen der Zuhörer zu Klängen formen, evozieren eine starke Bildhaftigkeit...“
Michael Ruesenberg, Jazzcity, DE, September 2014 

In diesem Konzert ist eine der eindrucksvollsten, zugleich experimentellsten und seelenvollsten Stimmen zu erleben, die es in der Welt momentan gibt. Der äußerst kreative Schweizer Stimmakrobat Andreas Schaerer, manchen vielleicht bekannt von seiner Gruppe "Hildegard lernt Fliegen", steckt in vielen Projekten, vom intimen Duo bis zu symphonischen Besetzungen, und beherrscht mit großer Leichtigkeit alles von Geräuschen über BeatBoxen bis zu hinreißenden Melodien. Er arbeitet und performt unteranderem mit Bobby McFerrin, Soweto Kinch, Bänz Oester, Lucas Niggli, Anton Goudsmit, Barry Guy, Mars Williams, Kalle Kalima, Christy Doran’s New Bag, The Ploctones, Kaspar Ewald's Exorbitantes Kabinett, Colin Vallon, Elina Duni, u.v.a.
Kalle Kalima gehört wohl zu den spannendsten Vertretern der europäischen Jazz-Szene. Er hat die E-Gitarre im Jazz gleich in das 21. Jahrhundert geholt und mischt dabei auch Spuren anderer Genres. Ausschlaggebend ist jedoch eine gehörige Portion Verrücktheit – finnische Kreativität eben. 

Konzertkarten: 25,- € 
Kinder: bis 14 Jahre freier Eintritt
Schüler und Stundenten:  50% Ermäßigung
 
Kinder: bis 14 Jahre freier Eintritt
Schüler und Stundenten:  50% Ermäßigung
 
Karten sind erhältlich im Kränholm Kunstcafe oder unter Tel. 0421-69212816 sowie über die Online-Kartenreservierun unter www.kraenholm.de 
Weitere Vorverkaufsstellen: Buchhandlung Lesumer Lesezeit, Hindenburgstr. 57, 28717 Bremen, Tel.: 0421-633799 und www.nordwest-ticket.de, Tel 0421-363636

Veranstalter: Stiftung Haus Kränholm
Kontakt: Inga Harenborg, harenborg@kraenholm.de
Kränholm Scheune | Auf dem Hohen Ufer 35/35a | 28759 Bremen


Biographisches und Pressestimmen:

Andreas Schaerer
wird 1976 in Visp geboren. Seine Kinder- und Jugendjahre verbringt er in Walliser Tälern, auf Alpen beim Schafe hüten, an der Berner Aare in den Hügeln des Emmentals und schliesslich im altehrwürdigen Lehrerseminar Hofwil.

Bereits in frühen Kindesjahren experimentiert er oft stundenlang mit seiner Stimme. Auf dem heimischen Kassettenrekorder entstehen erste Hörspiele und Kompositionen wie z.B "Duo für Nähmaschine und Mundharmonika". Erste Bühnenerfahrungen sammelte er in Teenagerjahren als Gitarrist, in der seinerzeit legendären Punkband "Hektor lebt".
Nach zwei ausgedehnten Reisen in Süd- und Zentralamerika, beginnt er 2000 das Studium an der Hochschule der Künste in Bern, welches er 2006 abschliesst. Er studiert Gesang bei Sandy Patton und Denise Bregnard, sowie Komposition bei Klaus König, Christian Henking und Frank Sikora.
2007 gründet er gemeinsam mit Marc Stucki und Benedikt Reising die Berner Jazzwerkstatt. Dieses Kollektiv versteht sich als Kommunikationspunkt, der Musiker und Komponisten verschiedener stilistischer als auch geografischer Herkunft zusammenführt und einen künstlerischen Austausch fördert.
Als Sänger spielt er regelmässig mit seinen eigenen Projekten. Allen voran mit seinem Sextett "Hildegard Lernt Fliegen", im Duo mit Bänz Oester oder Lucas Niggli. Im Trio mit den beiden Wiener Musikern Martin Eberle und Peter Rom, in Zusammenarbeit mit dem klassischen „ARTE“ Saxophonquartett, sowie mit "Das Beet". Daneben ist er ein gefragter Studiomusiker und Komponist und arbeitet in diversen Stilrichtungen von freier Musik über Hip-Hop bis hin zur Vertonung von Computergames.

2008 gewinnt er mit seinem Sextett "Hildegard Lernt Fliegen" den 1.Preis des renommierten ZKB Jazzpreises. 2009 und 2010 arbeitet er zweimal auf Einladung von Bobby McFerrin, im Rahmen der improvisierten Oper „Bobble“ mit diesem zusammen, diese Kooperation prägt ihn nachhaltig und es ergibt sich dass er im Rahmen des Cully Jazzfestivals 2012 wieder gemeinsam mit Bobby McFerrin auf der Bühne steht.
2011, 2012 und 2014 ist er mit seinem Sextett "Hildegard lernt fliegen" im Programm der prioritären Jazzförderung der Pro Helvetia und erreicht 2014 das Finale des BMW Welt JazzAwards.
Seine Konzerte und Tourneen führen in nach ganz Europa, China, Russland und Südafrika.
Er arbeitet und performt unteranderem mit Bobby McFerrin, Soweto Kinch, Bänz Oester, Lucas Niggli, Anton Goudsmit, Barry Guy, Mars Williams, Kalle Kalima, Christy Doran’s New Bag, The Ploctones, Kaspar Ewald's Exorbitantes Kabinett, Colin Vallon, Elina Duni, u.v.a.
Andreas Schaerer unterrichtet seit 2010 im Rahmen einer Dozentur an der Hochschule der Künste in Bern Jazzgesang, Improvisation und Ensemblespiel.

Kalle Kalima (g. 1973) ist ein finnischer Gitarrenvirtuose, der wohl zu den spannendsten
Vertretern der europäischen Jazz-Szene gehört. Er hat die E-Gitarre im Jazz gleich in das
21. Jahrhundert geholt und mischt dabei auch Spuren von Rockmusik. Ausschlaggebend ist
jedoch eine gehörige Portion Verrücktheit – finnische Kreativität eben. Der in Berlin
wohnende Gitarrist und Komponist hat vor seinen Studium an der Berliner Hanns Eisler
Musikhochschule auch an der Sibelius-Akademie in Helsinki studiert.
Kalima kennt man vor allem für seine Vielseitigkeit. In seinem ältesten Trio Klima Kalima
spielt er zusammen mit Oliver Potratz, (Bs) und Oliver Steidle, (drs). Die Band hat u.a. den
Neuen Deutschen Jazzpreis 2008 gewonnen. Zusammen mit Chris Dahlgren (Bs, USA)
und Eric Schäfer (drs) hat er das Trio Johnny La Marama gegründet. Mit dieser Band ist
er u.a. mit Goethe-Institute in Süd-Amerika, Japan, Iran und Mittel-Amerika auf Tour
gewesen. Darüber hinaus spielt er in seinem kammermusikalischen Quartett K-18, das im
2013 den finnischen EMMA-Preis für Jazz gewonnen hat. Im Moment tritt er aber auch
regelmäßig mit seinen aktuellen Gruppen Tenors of Kalma (mit Jimi Tenor) und KUU!
auf. Das Album “High Noon” mit dem Basisten Greg Cohen” kam im Januar 2016 bei Act
Music aus.
Er ist Mitglied von “A Novel of Anomaly” um den Sänger Andreas Schaerer.
Er ist ein gefragter Gastspieler und hat u.a. mit Ensemble Resonanz, NDR Big Band
sowie Kollegen wie Jason Moran, Jim Black, Anthony Braxton, Leo "Wadada" Smith, Peter Brötzmann, Tony Allen, Jazzanova und Tomasz Stanko musiziert. Er hatan der Musikhochschulen in Weimar, Helsinki und Berlin im unterrichtet. Seit September
2017 ist er Dozent von Jazz Gitarre an der Universität Luzern. Kalima war im 2016 für
Jazz-Echo Preis in der Kategorie “Jazz-Gitarre” nominiert.
 
Pressestimmen:
Zum “High Noon” Album:
"Kalima drückt den Klassikern ganz eigenen Stempel auf." (****) Angela Ballhorn, Jazz ́n ́More
03/2016 (CH)
"Strahlender Held ist natürlich Kalle Kalima, der diverse Traditionslinien (Scofield, Frisell,
Ribot) kunstvoll verknüpft zu bunt schillernder Originalität und geradezu genial alten Western-
Hits neues Leben einmassiert... Ein grandioses Cinemascope-Vergnügen zwischen zart und hart
als hochspanneder, Oscar-würdiger Soundtrack. Sven Thielmann, hifi & records 04/2016 (DE)
"Köb den Plade NU!" Peter Rahbeck, Jazz Special 03/2016 (DNK)
CD-Tipp der Woche Bayerischer Radio:
"Spätestens hier spürt man, wie stilsicher diese Aufnahmen sind. Immer gehen die Stücke ihre
eigenen Wege und schaffen Platz für spannende Improvisationen. Und doch ist stets auch der Ton
des originals getroffen. Diese Hommage ist sattelfest. Ein Finne und seine Trio-Partner mit
Feingefühl im Wilden Westen, dem "Kitsch" und sine Mythen auf der Spur. Roland Spiegel, BR-
Klassik, 15.2.2016 (DE)
"... mit allen denkbaren Spieltechniken, von lyrischen Tonkaskaden und schwebenden
Flageolett-Tönen, Bluegrass-würdigen Läufen und dunkel schillernden Akkorden bis zu
dreckigen Bluslicks und irren Bottleneck-Einlagen, fördert der Finne die Schönheit der Musik
zutage...Hier erfreut jeder Ton. (*****) Karl Gedlicka, Concerto, 02/2016 (AT)
 
"Sensationell aber ist ihre Begleitung: Kalle Kalima, der finnische Gitarrist mit Wohnsitz Berlin,
sonst um keine Noise-Attacke aus seiner E-Gitarre verlegen, erinnert hier wieder einmal daran,
was für ein vorzüglicher, wandlungsfähiger und sensibler Musiker er ist. Seine Gitarren klingen
im einen Augenblick nach dem schwirrenden Endlos-Legato eines Robert Fripp, im nächsten hart
und hohlkörprig wie im Country. Man hört: Kalimas eminent vielstimmiger Sound entsteht
zuallererst in den Fingern. Wie es ihm gelingt, dieser harmoniesatten, melodietrunkenen Musik
ergeben zu dienen und sich doch in jedem Takt die Freiheit des Improvisators zu nehmen, in
dessen Spiel die Musikgeschichte bis zum Jazz und allen Varianten des Rock allgegenwärtig ist:
Das ist absolut meisterhaft." Tom R. Schultz., Hamburger Abendblatt 9.4.2015 (über Kronthaler Album „Living loving maid“)
 
” ... hier ergeben sich verblüffende Effekte, witzige harte Kontraste und schräge Kombinationen,
doch Kalima und sein Trio finden in den Bruchstellen der Kompositionen hinreichend Luft, um
die Musik atmen zu lassen.” Stefan Hentz über ”Chasing Yellow”, Die Zeit Nr 12/08
”Kalimas unaufdringliche Dominanz legt die Akzente fest und schafft eine sehr persönlich
Atmosphäre. Auffallend ist zum einen die entspannte Virtuosität, mit der die leisesten Töne eine
hervorragende Bedeutung erhalten...” Heiner Schulz, Giessener Anzeiger 1.8.06
 
“Kalima ist ein Virtuose, der von single notes bis zu elektronisch verfremdeter hyper---slide-guitar alles drauf hat...” (Thomas Wörtche, Jazzpodium 4/03).
"Die neuen Lieder der Band sind für Komponist Kalima eine mehrstilige Eroberung, sogar ein
künstlerischer Sieg" (Helsingin Sanomat 02/02, Jukka Hauru, Finnland).
 
 
 


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